Einmal am Tag innehalten – nur kurz.
Einmal am Tag sich Zeit nehmen, durchatmen, aufatmen,
sich beschenken und inspirieren lassen
von einem biblischen Wort,
einem ansprechenden Bild,
einem Text, über den es sich lohnt nachzudenken.
Einmal am Tag zur Ruhe kommen, den Tag ausklingen lassen mit guten Gedanken,
oder die Worte als Impuls in den neuen Tag mit hineinnehmen.
Nachtgedanken
immer wieder einmal
hier
oder die Worte als Impuls in den neuen Tag mit hineinnehmen.
Nachtgedanken
immer wieder einmal
hier
Über allem milchiges Winterlicht, das einen Hauch Sonne auf das Weiß lässt.
Ich sitze nicht am Fenster in einem Skiort. Auch nicht über einem Bildband.
Das Winterbild ist mit allen Details in mir. Seit Monaten.
Ich war in Paris. Museen sind mir oft zuviel. Doch meine Freundin sagte:
Ich schau' nur Impressionisten-Bilder an. Nur fünf Räume im Musée d'Orsay.
So haben wir es gemacht.
Bild für Bild, jede für sich. Dann haben wir uns erzählt, welches Bild wir aus diesem Raum gerne mitnähmen und warum. So ging das drei Stunden.
Das Winterbild von Alfred Sisley war mein Favorit. So intensiv, so besinnlich habe ich es angeschaut, dass ich es jetzt lebendig in mir habe.
Mit diesem Bild lebt in mir auch die Gewissheit: Weniger ist wirklich mehr.
Das begleitet mich in diese Fastenzeit. Ich habe entschieden: Auf eine Speise verzichten oder eine Gewohnheit, die mir ausgeufert ist, mehr nicht.
Aber eine Fastenzeit lang.
Die Winterbild-Erinnerung motiviert stark: Das, was ich esse, höre, anschaue, werde ich intensiver erleben, schmecken, tiefer wahrnehmen. Und reich sein.
Maria-Anna Immerz
Yes, I have given up my Chai Tea Lattes and Hot Chocolate drinks for all of Lent. I watched the movie The Passion of the Christ yesterday. Powerful.
AntwortenLöschenEin wunderschöner Nachtgedanke. Danke.
AntwortenLöschenBesitos, Christl
So wahr, so richtig und so wichtig, gerade wenn um einen herum alles zusammenzubrechen scheint.
AntwortenLöschenDanke für diesen Augenblick der Muße!
Liebste Grüsse
Nicole von Stil
Liebe Gabriele,
AntwortenLöschendanke für diesen Anstoss! Ruhiger werden, ein Bild der Stille in sich tragen, dafür ist nun eine gute Zeit. Nur leider lassen wir uns allzu oft mitreißen von der Hektik und dem Lärm. Schön, dass es jemanden gibt, der uns leise daran erinnert, dass es auch anders gehen könnte!
Einen herzlichen Gruß
schickt dir
Hilda,
die sich so freut, dass man nun bei dir wieder kommentieren kann!
Danke für den schönen Text und die passende Musik dazu.
AntwortenLöschenLiebe Grüße Annerose
Liebe Gabriele,
AntwortenLöschenwunderbar, berührend, erfüllend ist dieser Text .... mehr Worte braucht es nicht.
Hab eine gute Woche, ich schreib Dir wieder
Liebe Rosaliegrüße
Ein sehr schöner, sehr nachahmenswerter Post, der reichlich Tiefgang hat! Müsste eigentlich in jedem den Wunsch erwecken sich intensiv mit der Fastenzeit zu befassen!
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Brigitte
Danke für deinen kommentar zu den eiermäntelchen.
AntwortenLöschenDie Wolle ist Catania 125m/50g und Nadelstärke 3,5.
Liebe Grüße
Jeannette
Es freut mich wieder ein Kommentare hinterlassen kann. Ich habe das Musee D'Orsay mit meiner Mutter besucht. Sie liebte die Impressionisten und hat genossen von unser Besuch. Ich habe mir damals ein Bild gekauft. Magpie von Manet. Weniger ist tatsachlich mehr. Die Impressionisten haben das auch sehr gut verstanden, denke ich. Sie haben ja nicht jedes detail gemahlt und etwas an unsere Fantasie überlassen.
AntwortenLöschenLiebe Grüsse, Marianne.
Hallöchen.Danke für deinen Kommentar.
AntwortenLöschenSchön sind deine Zeilen berührend und schön.
Angenehmen Sonntag und liebe GRüße Jana.
danke, für den moment des innehaltens...
AntwortenLöschenhab einen kuscheligen sonntag!
alles liebe
amy
Danke für diesen schönen Text! Ich habe gleich nach diesem Bild geschaut, Musee d'Orsay ist schon ein Weilchen her.
AntwortenLöschenLG
Chris
LIebe Gabriele,
AntwortenLöschenein sehr tiefsinniger Beitrag...
Alfred Sisley hat verschiedene Wintergemälde gemalt.
Welches ist es, dass Dich so beindruckt hat?
Für Dich war es ein Gemälde, für mich ist es die Natur,
die mich in Kanada umgibt.
Weniger ist mehr?
Ja, da kann ich Dir nur zustimmen.
LG Gisela